Die Maggia zieht sich vom Lago Maggiore bis hoch hinauf in die Alpen. Wir sind im Tal flussaufwärts gefahren bis sich die Maggia aufteilt in mehrere kleine Zuflüsse. Mal fließt sie in einem sehr breiten Flussbett, mal hat sie sich tief in den Felsen gegraben, so dass tiefe Schluchten und Canyons entstanden sind. In ihrer wilden aber auch gefährlichen Form gehört sie bestimmt zu den schönsten Bergflüssen im Tessin. Bilder aus dem Canyon werden noch folgen.
Heute war unser Ziel Peccia, hoch oben im Tal. Im kleinen Grotto Pozzasc (sprich Potschatsch) solle es die beste Polenta geben, so hatten wir gelesen. Das Grotto liegt direkt an einem ebenso romantischen wie eiskalten Zufluss der Maggia.
Die Polenta, im Topf über dem offenen Feuer zubereitet, schmeckte sehr ursprünglich und machte mächtig satt. Käse und Wurst aus eigener Produktion standen dem in keiner Weise nach. Der kräftige Rotwein (Merlot) wurde in kleinen Schälchen serviert. Alles sehr zünftig, so wie die kurze Abkühlung im Fluss. Es war so > > kalt. Aber wir waren beide schwimmen und sogar mehrmals.