03.03.2009

Leadership-Training-Detmold

Ich hab Beate am Samstag einen freien Tag gegönnt und war auf dem Leadership-Training in Detmold. Vier mal im Jahr treffen sich dort ehrenamtliche und hauptamtliche Leiter von Kirchen und christlichen Vereinen. 5 Seminareinheiten pro Tag. Unterschiedliche Themen wie, Strategie und Vision, Kommunikation und Menschenführung, Persönlichkeit und Charakter, Budget und Fundraising, Führungsprinzipien in der Bibel, Umgang mit Konflikten, etc.
Am Samstag ging es um zwischenmenschliche Kommunikation. Viele hilfrichte Tools waren dabei. Etliches kannte ich schon aus der Uni und hatte mich bereits ausführlich damit beschäftigt. z.B. Schulz von Thun: Vier Seiten einer Nachricht, Vier Ohren des Empfängers, ect.
Aber nach dem Mittagessen kamen zwei faszinierende Einheiten. 4 Zuhörestile und 5 gängige Gesprächspausen. Geniale Übung: Einfach mal nur zuhören und nicht gleich los legen und selbst reden. Kommen lassen und wirklich zuhören bis mein Gegenüber da ist, dass er das sagen kann, was eigentlich der Punkt ist. Geniales Zitat dazu:
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Gekonntes Zuhören erweist sich, im Vergleich
zu anderen Methoden der Beeinflussung im Gespräch
(wie z.B. Fragen, Ratschläge, Kommentare etc.)
als eine der besten Möglichkeiten,
die Führung im Gespräch zu behalten.
Es ist bezeichnend, dass in Untersuchungen über die
Erfolgsmechanismen herausragender Führungspersönlichkeiten
immer wieder das professionelle Zuhörverhalten betont wird.
(Prof. Dr. Weisbach, Professionelle Gesprächsführung)
.
Ein Zitat, passend dazu von den Weisheitsspürchen Salomos:
Wer antwortet bevor er überhaut zugehört hat,
zeigt seine Dummheit und macht sich lächerlich.
(Die Bibel, Sprüche 18, 13)
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Es ist so viel positive Kraft darin dem anderen wirklich zu zu hören. Die letzten Tage waren begeisternd für mich. Der Samstag hat sich auf jeden Fall gelohnt. Zu der Bedeutung von Pausen in den nächsten Tagen mehr...
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michael